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Andraja Meda

  • Andraja Meda

[Rezension] Bad Thoughts - Uncanny Ink 5


Erscheinungsdatum: 13.11.2018


Autor: M.V. Stott, David Bussell


Seitenzahl: 211 Seiten


ASIN: B07K4YQ91F


Erhältlich: hier


Klappentext:

Tough as nails and sharp as barbed wire, Erin Banks has seen it all and kicked most of it in the teeth. Surely there can’t be anything left in the Uncanny Kingdom that scares her?

The magical tattoos etched into Erin’s flesh give her strength, speed, and the ability to survive damage that would kill any normal person. But they come at a price. Wearing them is painful, and the deeper Erin buries herself in her work, the steeper the toll they take on her body and mind.

Her friends tell her to rest, but how can she when the demonic Long Man is dangling another carrot in front of her, another clue to her brother’s disappearance? She’s so close. Erin has no choice but to do as the demon asks, power through the pain, and uncover the truth that’s haunted her all of her life.

Only there’s another problem. A problem beyond the physical toll of her tattoos. When Erin was a child, she used to have nightmares about a monster called Uncle Scritch-Scratch. Just her childhood bogeyman, that’s all, he was never real. Except now she’s started to see him again, in the flesh, and he’s doing everything he can to scare her to death.

Is Uncle Scritch-Scratch a figment of Erin’s fevered imagination? Is his sudden reappearance a consequence of her tattoos, warping not just her body but her mind, or is the bogeyman real after all? More to the point, will Erin survive long enough to find out, or will this be the monster that finally breaks her?(Cover, Klappentext by Uncanny Kingdom)



Rezension:

Was ist Realität, was ist Einbildung und was Manipulation?

Im fünften Teil von M.V. Stotts und David Bussells „Uncanny Ink“ Reihe wird die Protagonistin Erin Banks auf eine harte Probe gestellt. Nach den Strapazen der vergangenen Abenteuer, ist es an der Zeit, dass Erin ihrem Körper die verdiente Ruhe gönnt, doch das Auftauchen von „Uncle Scritch-Scratch“ vereitelt dieses Vorhaben. „Bad Thoughts“ startet von Beginn an mit einem hohen Maß an Spannung und einem mysteriösen Feind, der die Leser gefangen hält. Die ungewöhnliche und extrem interessante Handlung, die den Leser immer wieder an sich selbst – und an Erin – zweifeln lässt, baut somit einen kontinuierlich ansteigenden Spannungsbogen auf, der sich durchgängig bis zum Ende hält und immer neue Wendungen im Gepäck hat.

Dieser Atmosphäre kommt schließlich auch der Stil des Autorenduos zugute, da Stott und Bussell dem Leser oftmals nur begrenzte Informationen zukommen lassen und man damit einzig auf Erins Wissen bauen kann. Man wird somit durch die Ängste und Erinnerungen der Protagonistin manipuliert, sodass letztendlich die Wahrheit hinter diesen verschwindet.

In diesem Band wird es das erste Mal deutlich, wie sehr die Aufträge Erin zusetzen. Das ständige Auffrischen der Tattoos hat zur Folge, dass die widerwillige Magie unter der Haut der Söldnerin ihre körperliche und geistige Kondition beeinflussen. Doch an Ruhe ist nicht zu denken, da Erin, sobald sie versucht, zur Ruhe zu kommen, vom lauten Kratzen an ihrer Tür wachgehalten wird. Was sie auch versucht, der Verantwortliche – ist es eine Ratte oder ein Hund? – ist nicht zu finden … bis plötzlich eine Schattengestalt aus der Kindheit der Killerin auftaucht und sie in Angst und Schrecken versetzt: Mr. Scritch-Scratch. Damit beginnt die Jagd auf die dunkle Gestalt. Doch alle Spuren scheinen im Sand zu verlaufen. Niemand kann Scritch-Scratch orten, niemand seine Präsenz fühlen, sodass bald Zweifel unter Erins Verbündeten keimen und Erin jedem misstraut.

So verletzlich wie in „Bad Thoughts“ war Erin noch nie. Durch die sich ständig auflösenden Hinweise und Spuren kommt bald eine Verzweiflung zutage, wie man sie bei der Protagonistin nicht erwartet hätte. Erin weiß, was sie gesehen hat, und sie weiß auch, dass die anderen sich irren müssen. Doch anstatt eine Lösung oder Antworten zu finden, scheint auf einmal alles darauf hinzuweisen, dass eben diese Vertrauten gegen Erin arbeiten oder sie gar als verrückt abstempeln. Somit entstehen viele Konflikte mit bedeutsamen Nebencharakteren, die einsame Erins Suche nach dem namenlosen Feind nur noch weiter erschweren und sie letztendlich an sich selbst zweifeln lassen.

Durch das Erscheinen von Uncle Scritch-Scratch kommt es unter den Figuren zu starken emotionalen Spannungen, die unter anderem eine Konfrontation mit der Vergangenheit verursachen. Selten waren in der Reihe die Nebencharaktere so wichtig, wie in „Bad Thoughts“, da sie unter anderem einer der Auslöser für Eris Konflikte sind. Kein Wunder also, dass neben den üblichen Verdächtigen – wie Parker und Kirklander – besonders Erins Familie in den Fokus rückt und besonders ihrer Mutter eine große Bedeutung verliehen wird. Dadurch baut man als Leser auch zum ersten mal eine tiefere Verbindung zu den anderen Figuren, die sonst nur als Nebenerscheinungen auftraten, auf und es entsteht eine fesselnde und mitreißende Atmosphäre, die den Leser gefangen hält und benebelt.

Bewertung:

Der fünfte Teil der „Uncanny Ink“ Reihe – „Bad Thoughts“ – hat mich von Beginn an gnadenlos in seinen Bann gezogen. Wie ich es auch drehen und wenden mag, ich wurde von der Geschichte auf ganzer Linie hinters Licht geführt und am Ende zweifelsohne überrascht! Die emotionale Grundstimmung, die durch die Ausgangssituation entsteht, hat die Romanwelt zum Leben erweckt und einen starken Spannungsbogen erschaffen, sodass die Kombination aus Charakteren und Handlung ein funktionierendes Psychospiel erschaffen hat. „Bad Thoughts“ ist damit bisher mein liebster Teil der „Uncanny Ink“ Reihe!


10/10 bzw. 5/5 Sterne

★★★★★★★★★★


Bei der "Uncanny Ink" Reihe handelt es sich um von Uncanny Kingdom bereitgestellte Rezensions-/Vorableseexemplare, die ich als Vorableser erhalte. Ich bedanke mich herzlich bei den Autoren David Bussell und M.V. Stott für die Unterstützung meiner Arbeit und die Möglichkeit, ihre Werke bereits vorab lesen zu dürfen. Dieser Umstand hat jedoch keinerlei Auswirkung auf die hier dargelegte persönliche Meinung meinerseits.

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