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Andraja Meda

  • Andraja Meda

[Rezension] Bad Intention - Uncanny Ink 4


Erscheinungsdatum: 15.11.2018


Autor: M.V. Stott, David Bussell


Seitenzahl: 212 Seiten


ASIN: B07HRV5JR8


Erhältlich: hier


Klappentext:

It doesn’t matter whether you’re a diabolical demon, a wicked witch, or a vicious vampire. If Erin Banks has you in her sights, you’d better start running.

At least, that’s the way things worked before some lunatic abducted her cousin.

When Lana is stolen away in the middle of the night, it’s Erin’s turn to start running. To rescue the only family she has, the one lingering thread that connects her to the everyday world. Without Lana, all Erin has left are monsters and murder, and she’s not about to let that happen.

To rescue her cousin, Erin must embark on a grim scavenger hunt, scooping up clues all over town. Miss one checkpoint and Lana’s kidnapper guarantees his victim an extremely violent end.

Can Erin win the mystery abductor’s wicked game? Because if she can’t, it won’t just be her cousin she loses. She’ll lose herself.

(Cover, Klappentext by Uncanny Kingdom)



Rezension:

Den Beruf vom Privatleben zu trennen mag für manch einen vielleicht ganz einfach sein, doch als Auftragsmörderin mit magischen Tattoos ist das nicht ganz so leicht...

Mit dem vierten Teil der „Uncanny Ink“ Reihe bewegt sich David Bussells und M.V. Stotts Geschichte rund um Erin Banks langsam aber sicher auf das große Finale zu. Dies wird unter anderem deutlich, als Erins Aufträge zu einer Gefahr für ihre Familie werden und die Protagonistin dadurch für ihre Feinde angreifbar wird.

Der Roman versucht sein Hauptaugenmerk auf das Verschwinden von Erins Cousine Lana zu legen und somit eine emotionale und auch actionreiche Atmosphäre aufzubauen. Dieses Konzept geht jedoch im Bezug auf die emotionale Anspannung leider nach hinten los. Dadurch, dass man nur sehr wenig Bindung zu Lana hat, wirkte die „Schnitzeljagd“ der Protagonistin, die versucht, somit ihre Verwandte zu retten, viel mehr wie ein langweiliges Nebenereignis und nicht wie die starke Haupthandlung. Lana ist dafür einfach die falsche Figur gewesen und hätte (wenn es nach mir ginge) nicht derart intensiv von Erin verfolgt werden müssen. Auf actionreicher Ebene ist der Roman jedoch sehr gelungen und die Autoren haben von Bomben bis hin zu Leichenbergen und Schießereien alles mitgenommen. Dieser Umstand rettet somit die Handlung, da man zumindest im brutaleren Teil der Geschichte sehr gut unterhalten wird und sich dadurch auch eine gewisse Spannung aufbauen kann.

Als Erins Cousine Lana während eines Mädelsabends verschwindet, weiß sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Erin setzt alle Hebel in Bewegung, um herauszufinden, wo sich Lana aufhalten könnte – auch ihre Informanten aus dem Uncanny Kingdom. Doch schnell stellt sich heraus, dass der Fall brisanter ist, als erwartet. Ein alter Konkurrent der Söldnerin hat Lana entführt! Ehe sie sich versieht hat wird Erin jedoch in eine blutige Schnitzeljagd hineingezogen, um den Aufenthaltsort ihrer Verwandten zu finden. Aber mit jedem neuen Hinweis scheint Lanas Leben in noch größerer Gefahr und die Lösung immer weiter entfernt. Während Erin also die Zeit davonläuft, versucht sie die perfiden Rätsel zu lösen und ihre Freundin lebend zu finden. Wie bereits erwähnt, erwartet man von Lanas Entführung eine große emotionale Beeinflussung auf Erin und den Leser. Doch durch die schlechte Verbindung zur Figur der Lana fällt es schwer, diese Storyline wirklich zu glauben. Besonders der Aspekt, dass Lana – abgesehen von James – die einzige wichtige Person in Erins Familie ist/sein soll, für die sie ihr Leben riskieren würde, spielt hier gegen den Plot. Andere Nebencharaktere (z.B. Parker) haben hier für den Leser eine bedeutend größere Stellung im Gefühlskarussell der Protagonistin eingenommen und würden die Handlung bedeutend emotionaler und glaubwürdiger gestalten.

Trotz der geringen Glaubwürdigkeit der Beziehung durchlebt Erin eine persönliche Entwicklung, da sie sich aufs Neue bewusste werden muss, dass sie durch ihre Beziehungen verwundbar wird und diese Personen ein Ziel für potenzielle Feinde werden können. Dies ruft einen neuen, zornerfüllten Kampfgeist in ihr hervor, der Erins Jagd vorantreibt.

Abgesehen von der Fokussierung auf Lana, die hier als Entführungsopfer die meiste Zeit über nur erwähnt wird, halten sich die Nebencharaktere im vierten Teil der „Uncanny Ink“ arg zurück. Obwohl man am Anfang auf einige von ihnen trifft, ist die Handlung im weiteren Verlauf stark auf Erin bezogen und wirkt damit verstärkt negativ auf die „Entführungshandlung“ ein. Die entstehende Atmosphäre wirkt leicht konstruiert; nur während rasanteren Szenen kann man ganz in der Handlung abtauchen.

Bewertung:

Im Vergleich zu den anderen bisher erschienenen Teilen der „Uncanny Ink“ Reihe, hat mich „Bad Intentions“ sehr enttäuscht. Obwohl die Handlung großes Potenzial in sich verbirgt, wird dieses nicht vollständig genutzt. Die actionreichen Szenen sind wunderbar ausgebaut und übertreffen viele Szenen aus den vorangegangenen Büchern. Doch auf der anderen Seite ist da nun einmal die Handlung rund um die Entführung Lanas, die ich so einfach nicht 'glauben' kann. Lanas Figur hat einfach nicht die Nähe zum Leser, um wirklich bedeutsam zu sein oder gar ans Herz zu wachsen und so mit Erin gemeinsam um sie zu bangen. Dies sorgt für einige langweilige Elemente in der Handlung, die besonders am Ende einfach zu häufig auftreten.

6/10 bzw. 3/5 Sterne

★★★★★★☆☆☆☆


Bei der "Uncanny Ink" Reihe handelt es sich um von Uncanny Kingdom bereitgestellte Rezensions-/Vorableseexemplare, die ich als Vorableser erhalte. Ich bedanke mich herzlich bei den Autoren David Bussell und M.V. Stott für die Unterstützung meiner Arbeit und die Möglichkeit, ihre Werke bereits vorab lesen zu dürfen. Dieser Umstand hat jedoch keinerlei Auswirkung auf die hier dargelegte persönliche Meinung meinerseits.

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