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Andraja Meda

  • Andraja Meda

[Rezension] King of Chicago - Verliebt in einen Millionär


Erscheinungsdatum: 16.01.2017

Autor: Sarah Saxx

Seitenzahl: 436 Seiten ISBN: 978-3743116221

Erhältlich: hier


Klappentext: »Ich hätte ahnen müssen, dass er nicht einfach nur ein gewöhnliches Kuchenstück war, das man sorglos probieren konnte. Travis war die Sünde aller Desserts …«

Er ist einer der reichsten Junggesellen Chicagos: Travis King. Dem Immobilienmogul liegen die Frauen scharenweise zu Füßen. Als ihm eines Tages die toughe Fotografin Ashley Crown begegnet, steht für ihn von Anfang an fest, dass er sie haben muss – zumindest für eine Nacht. Doch Ashley ist da anderer Ansicht. Immerhin hat sie eine herbe Enttäuschung mit ihrem Ex hinter sich und will sich nicht noch einmal in den Falschen verlieben. Ohne es zu wissen, bringt sie Travis dazu, gegen sämtliche seiner selbst auferlegten Regeln zu verstoßen, und gefährdet dadurch auch ihr Herz. Denn Travis King ist bekannt dafür, dass er nie lange ein und dieselbe Frau an seiner Seite hat …(Cover, Klappentext BoD)



Rezension:

Je reicher, umso intriganter. Je schöner, umso gefährlicher...


Mit ihrem Roman „King of Chicago“ offenbart die Autorin Sarah Saxx ihren Lesern die sowohl ruhmreiche als auch dreckige Welt von Chicagos begehrtesten Junggesellen Travis King, der das Leben einer außergewöhnlichen Fotografin gehörig auf den Kopf zu stellen weiß.

Durch eine gute Waage aus Spannung, Drama und dem täglichen Leben der Protagonisten erschafft Saxx eine sehr ausgeglichene und besonders vielseitige Handlung, die trotz aller „Ablenkungen“ einen vielversprechenden und konstanten Spannungsverlauf beinhaltet. Die sich abwechselnden Perspektiven von Ashley und Travis, die den Leser durch die Seiten begleiten, ermöglichen einen guten und vor allem aufschlussreichen Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere und helfen die verschiedenen Konflikte besser zu verstehen. Leider hat dies aber auch zu Folge, dass man über manch simples Drama leider nur den Kopf schütteln kann.


Als die aufstrebende Fotografin Ashley Crown einen großen und vor allem vielversprechenden Auftrag für ein Fotoshooting mit Chicagos Top-Immobilienunternehmen „King“ erhält, kann sie trotz manch negativer Schlagzeilen den Auftrag nicht ausschlagen. Doch bereits vor dem ersten Termin wird ihr klar, dass diese Entscheidung nicht zu ihren besten zählt. Ash kann nicht anders und geht schnell mit dem arroganten Immobilienhai Travis King auf Konfrontationskurs... mit folgen. King hat die junge Fotografin ins Visier genommen und ist fest entschlossen, ihr eine Lektion zu erteilen, die sie nicht so schnell vergisst. Ein klares Zeichen für Ash die Beine in die Hand zu nehmen und vor ihren Erinnerungen zu fliehen.

Obwohl Ashley bezüglich ihres Unternehmens bereit ist, die Zähne zusammenzubeißen, zu kämpfen und sich selbst zu einem gewissen Teil aufzuopfern, so wird besonders ihr Privatleben teils stark von der Vergangenheit beeinflusst. Dies hat zu Folge, dass bereits die kleinsten Anzeichen auf Betrug oder Gefahr für Ashley das Signal zur Angst und Flucht werden. Durch diesen Mangel an Vertrauen stößt sie viele wohlgesonnene Menschen von sich und erkennt ihre Fehler meist erst zu spät. Kein Wunder also, dass die Extremsituationen, mit denen King sie konfrontiert, Ash gefährlich nahe an den Rand der Verzweiflung bringen.


Party, Alkohol und Frauen... wenige Worte, die den Millionär Travis King äußerst passend beschreiben. Er liebt es von einer Herausforderung zur nächsten zu springen und nimmt dabei kaum Rücksicht auf den „Kollateralschaden“, den er hinterlässt. Für ihn ist es daher offensichtlich, dass Ashley Crown, die Travis bis aufs Blut reizt, die nächste auf seiner Liste ist. Doch je mehr Schritte er auf die junge Frau zu geht, umso schneller und weiter tritt Ash zurück. Es beginnt sozusagen ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem beide die Regeln nicht wirklich kennen – die perfekte Gelegenheit, für Schandtaten vergangener Jahre, zuzuschlagen und Chaos zu stiften.

Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, kann man nicht bestreiten, wenn man erst einmal ein paar Kapitel aus der Sicht des Millionärs erlebt hat. Die Faszination, die eine gewisse Fotografin auf ihn ausübt, wirkt auf Travis beängstigend und begehrlich zugleich. Doch auf die Verwirrung, die zudem noch in seinem Inneren entsteht, könnte er gut und gern verzichten. Er versteht nicht, warum Ashley reagiert, wie sie es tut, und fühlt sich infolgedessen selbst angegriffen, auch wenn es keinen Grund für diese Reaktion gibt. Aber nicht nur das beschäftigt Travis mit fortschreiten der Handlung immer häufiger... sein plötzlicher Charakterumschwung zieht viel Aufmerksamkeit auf sich, die bei Weitem mehr schlechte Nachrichten und Anschuldigungen mit sich bringt, als irgendjemand erwarten konnte und so stellt sich bald die Frage, ob Travis weitgehend unbeschadet der sich entwickelnden Situation entkommen kann.


Obwohl sich die Handlung größten Teils um Travis und Ashley dreht, geben sie beiden Protagonisten ihrer Umwelt noch genug Platz, um eine spannende und vielschichtige Riege von Nebencharakteren aufzubauen. Besonders gut erkennt man das an Travis' Chauffeur Christopher und der einnehmenden Jelena, die viele große und kleine Auftritte erhalten und dabei klar ihre Rolle definieren, sodass der Leser nicht anders kann, als sie entweder zu lieben oder zu hassen. Durch dieses Zusammenspiel erscheint die Umgebung des Romans sehr lebendig und zugleich unvorhersehbar, sodass sich das „Leid“ der Protagonisten durchaus echt anfühlt.


Bewertung:

Sowohl Handlung als auch Charaktere passen in Sarah Saxx Roman „King of Chicago“ äußerst gut zusammen, sodass man die Seiten förmlich inhaliert. Es macht viel Spaß, den Weg von Travis und Ashley mitzuverfolgen und dabei die Intrigen der Vergangenheit zu ergründen. Viele der „Dramenelemente“ haben dabei ihren Zweck mehr als nur gut erfüllt und die Spannung an diesen Stellen ins unermessliche getrieben.


Leider wurde es mit den vielen aufeinanderfolgenden Konflikten aber auch irgendwann etwas viel und man muss sich als Leser einfach fragen: „Warum zur Hölle, habt ihr nach dem 3. Mal immer noch nicht gelernt, ERST miteinander zu reden und DANN wegzurennen?!“.


Davon jedoch einmal abgesehen, hat mich „King of Chicago“ positiv überrascht, weshalb ich die Fortsetzung „King of Los Angeles“ kaum erwarten kann.


9/10  bzw. 4,5/5 Sterne

★★★★★★★★★☆

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