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Andraja Meda

  • Andraja Meda

[Rezension] Illuminae - Illuminae files 01


Erscheinungsdatum: 20.10.2015

Autor: Amie Kaufman, Jay Kristoff

Seitenzahl: 608 Seiten

ISBN: 978-0553499117

Erhältlich: hier

Klappentext: This morning, Kady thought breaking up with Ezra was the hardest thing she’d have to do. This afternoon, her planet was invaded. The year is 2575, and two rival megacorporations are at war over a planet that’s little more than a speck at the edge of the universe. Now with enemy fire raining down on them, Kady and Ezra—who are barely even talking to each other—are forced to evacuate with a hostile warship in hot pursuit. But their problems are just getting started. A plague has broken out and is mutating with terrifying results; the fleet’s AI may actually be their enemy; and nobody in charge will say what’s really going on. As Kady hacks into a web of data to find the truth, it’s clear the only person who can help her is the ex-boyfriend she swore she’d never speak to again. Told through a fascinating dossier of hacked documents—including emails, maps, files, IMs, medical reports, interviews, and more—Illuminae is the first book in a heart-stopping trilogy about lives interrupted, the price of truth, and the courage of everyday heroes (Cover, Klappentext by Randomhouse)



Rezension:

Wer ist dein Verbündeter und wer dein Feind? Was ist nur eine kleine Ablenkung und was die wahre Bedrohung? Und noch viel wichtiger: Wen musst du opfern und wen kannst du retten?


Ich glaube die meisten Buchinteressierten, Bookstagramer und Sci-Fi Fans müssten mitbekommen haben, dass die Autoren Amie Kaufmann und Jay Kristoff mit „Illuminae“ - dem ersten Teil der „Illuminae Akten“ - einen außergewöhnlichen Roman mit vielen Facetten und Millionen von kleinen Details geschaffen haben, wie es ihn bisher wahrscheinlich noch nicht gab. Die gesamte Handlung wird ausschließlich über Missionsberichte, Audioaufnahmen, Hackerprotokolle und Kameraaufnahmen erzählt, sodass man sich – wie der Name der Reihe andeutet – durch einen riesigen Aktenordner ließt und dabei eine Geschichte erzählt bekommt.

Das Besondere an dieser Art die Handlung wiederzugeben ist aber neben der erwähnten Aufmachung viele mehr der daraus resultierende Effekt. Der Leser erfährt über die Akten nur das Wichtigste. Details, Kleinigkeiten und Zusammenhänge muss er selbst finden... oder erst im Verlauf der Handlung erzählt bekommen. Dadurch kommt es zu einem großen Gedankenspielraum, der es den Lesern erlaubt, eigene Theorien zu entwickeln, die Umgebung nach ihrer Fantasie zu erschaffen und voll und ganz in die Geschehnisse einzutauchen.


Kady Grants Planet – eine illegal angelegte Siedlung am Rande der Galaxie – wird ohne Vorwarnung oder ersichtlichen Grund von der Organisation BeiTech angegriffen. Trotz aller Funksprüche antwortet nur ein einziges, sich zufällig in der Nähe befindliches Kriegsschiff – die Alexander; Teil der UTA Streitkräfte. Entgegen aller Bemühungen gegen die Übermacht von BeiTech gelingt es der Alexander gemeinsam mit den zwei 'einheimischen' Schiffen - Copernicus und Hypatia - einen großen Teil der feindlichen Kriegsflotte zu zerstören und mit einigen Tausend Überlebenden zu flüchten.

Aufgrund schwerwiegender Beschädigungen des „Jump Gate“ Generators der Alexander ist es den drei Schiffen nicht möglich innerhalb kürzester Zeit die Raumstation 'Heimdal' zu erreichen, von welcher aus sie Hilfe anfordern könnten. Es bleibt den Flüchtigen somit keine andere Wahl, als die Strecke mit dem schnellstmöglichen Antrieb in voraussichtlich 6 Monaten zu absolvieren ... doch das weitestgehend unversehrte feindliche Kriegsschiff Lincoln ist ihnen dicht auf den Fersen und nicht die einzige Bedrohung, die den Flüchtigen gefährlich wird, denn BeiTech hat während des Angriffs Biowaffen eingesetzt und die KI der Alexander schwer beschädigt. Und mitten in diesem Chaos befindet sich Kady Grant ... .

Getrennt von ihren Lieben erfährt Kady von immer ungeheureren und unfassbaren Ereignissen und Unstimmigkeiten, die sie einfach nicht in ruhe lassen. Und so beginnt sie mithilfe einiger Verbündeter ihre Hackerfähigkeiten zu verbessern und die dunkelsten Geheimnisse aus den Schiffsprozessoren auszugraben. Doch je länger ihre Suche andauert, umso schrecklichere Dinge muss sie Erleben, sodass von der unbescholtenen jungen Frau bald nicht mehr viel übrig ist und aus Kady eine Kämpferin wird.


Obwohl man die gesamte Handlung ausschließlich durch Kadys gehackte Dateien erfährt, lernt man zwischen diesen Datenblöcken viele Personen lieben und hassen... sieht sie leben, siegen und sterben. Es ist schon beinahe verrückt, wie sehr einen das Schicksal von Charakteren, die man nur über ein oder zwei Chatprotokolle kennengelernt hat, bewegen kann und man um sie bangt und trauert. Mehr möchte ich hier zu den Nebencharakteren nicht sagen, damit das Leseerlebnis für potenzielle Illuminae Fans nicht zerstört wird.


Bewertung:

Was soll ich sagen... die Art und Weise, wie es den beiden Autoren gelungen ist eine derart spannende und zugleich ungewöhnliche und vor allem bewegende Geschichte zu erzählen habe ich so noch nie erlebt. Wenn ich bedenke, welche Bindung ich trotz der ganzen „Bruchstücke“ zu den Charakteren aufgebaut habe und wie ich mitfiebern musste, kann ich nur hochachtungsvoll den Hut ziehen und hoch und heilig versprechen, dass die Fortsetzung auch in meine Regale einziehen wird.


10/10  bzw. 5/5 Sterne 

★★★★★★★★★★


PS eine genauere Buchbesprechung (MIT SPOILERN!) wird folgen ... einfach weil ich meine Gedanken zu diesem vielseitigen und bewegenden Roman abladen muss ;) ich würde mich freuen, wenn andere Illuminae Leser auch ein wenig mit diskutieren

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