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Andraja Meda

  • Andraja Meda

[Rezension] Hot Mama


Erscheinungsdatum: 02.10.2017

Autor: Jennifer Estep

Seitenzahl: 400 Seiten ISBN: 978-3-492-28038-9

Erhältlich: hier


Klappentext: Fiona Fine ist die heißeste Fashion-Designerin in Bigtime, New York. Buchstäblich. Denn nach Feierabend wird Fiona zu Fiera, einer Superheldin mit Feuerkräften. In letzter Zeit musste Fiona viel durchmachen, besonders der Tod ihres Verlobten macht ihr zu schaffen. Aber sie will sich nicht unterkriegen lassen und neu anfangen, daher scheint es gutes Karma zu sein, als Fiona den sexy Geschäftsmann Johnny Bulluci auf der Hochzeit einer Freundin kennenlernt. Nur leider tauchen neue Superschurken auf und crashen die Hochzeit. Fiona weiß nicht, worauf sie aus sind, aber wenn sie es nicht herausfindet, ist sie diejenige, die dieses Mal in Flammen aufgehen könnte … (Cover, Klappentext by Piper Verlag)



Rezension:

Ihr Element ist das Feuer; ihr Gegner das Schicksal...


Nachdem die Autorin Jennifer Estep mit ihrem Roman „Karma Girl“ nach Big Time entführt hat, geht es nun endlich mit „Hot Mama“ weiter. Anders als im Vorgänger ist nicht mehr Karmen Cole die Protagonistin, sondern die Superheldin 'Fiera', deren Verlobter von der Superschurken Gruppe 'Terrible Trinity' ermordet wurde.

Auch in diesem Band ist Esteps Schreibstil wieder sehr flüssig und angenehm schnell zu lesen. Doch auch der Witz und Humor sowie die überspitzte Darstellung der typischen Superheldenklischees dürfen nicht fehlen und runden somit die Handlung ab. Trotz dieser lockeren Stimmung gibt es immer wieder spannende Abschnitte, in denen das Leben der Superhelden am seidenen Faden hängt, wodurch eine gute und ausgeglichene Mischung der Emotionen wächst.


Die Modedesignerin Fiona Fine ist neben der Führung ihrer kostspieligen und berühmten Modemarke nachts als Superheldin „Fiera“ in Big Time unterwegs und grillt wortwörtlich die Superschurken der Stadt. Doch nach dem Tod ihres Verlobten vor über einem Jahr brodeln unter ihrer Haut Flammen der Wut und Trauer, die sie zu einer recht explosiven Person machen. Über all die Monate hinweg erkennt aber auch Fiona, dass es so nicht weiter gehen kann und sie nach vorn blicken muss … und was ist dafür der bessere Weg, als sich eine heiße Affäre anzuschaffen, um neu Fuß in der Datingwelt zu fassen? Nach ihrer Auffassung offensichtlich nichts, weshalb sie und der Bruder von Fionas Modekonkurrentin Johnny Belucci sich bald sehr gut verstehen. Doch auch ehr hat seine Geheimnisse und ist auf einem blutigen Rachefeldzug, den die Superheldenseite „Fiera“ nicht akzeptieren kann.


Somit ergibt sich schnell ein Konflikt zwischen den persönlichen Wünschen von Fiona Fine und dem Drang nach Gerechtigkeit der feurigen Fiera, die nun einmal der Zivilistin überwiegt. Und als währe die Aussicht auf eine Auseinandersetzung mit ihrem Geliebten noch nicht kräftezehrend genug, meldet sich immer wieder das schlechte Gewissen gegen über dem verstorbenen Verlobten … . Die Art, auf welche die Superheldin lernt, die Vergangenheit loszulassen und nach von zu blicken, ist dabei von Estep sehr gut beschrieben und zeigt eine neue Seite der Protagonistin, die man so nie erwartet hätte.


Nachdem man in Band eins Striker und Karma Girl 'nach schmachten' durfte, sind sie in diesem Teil aufgrund ihrer Flitterwochen so gut wie gar nicht vertreten, weshalb die Last der Sicherheit von Big Time auf den Schultern von Hermit, Fiera und Mr Sage, sowie einigen anderen Superhelden ruht. An für sich ist dies eine sehr interessante Idee, doch schnell wurde diese Konstellation sehr langweilig und man konnte nur noch hoffen, dass die Turteltauben schnell zurückkommen. Durch die Einblicke in Fionas Leben sind aber auch neue Charaktere, wie die Reporterin Erica Songe oder ihre Angestellten hinzugekommen, welche die Pattsituation unter den Superhelden etwas aufgelockert haben. Dennoch hat die Atmosphäre des Romans ohne Sam und Karmen einen Abbruch bekommen.


Bewertung:

Man merkt deutlich, dass es sich bei der neuen Protagonistin um eine völlig andere Persönlichkeit handelt. Sowohl die Herangehensweisen an die Handlung als auch die Charakterbeziehungen haben sich verändert und gehen neue Wege. Dabei bleibt dieses unterhaltsame 'Marvel-Feeling', welches bereits im ersten Band durch die vielen Überspitzungen aufgetreten ist, erhalten und bringt den Leser immer wieder zum Schmunzeln. Und die Handlung lässt den einen die Seiten förmlich inhalieren.


Als einzigen großen Minuspunkt kann man die Abwesenheit von Karma Girl sowie den seltsamen Romantitel sehen. Nachdem Karmen in Band eins noch eine taufrische Superheldin war, wäre jetzt die perfekte Möglichkeit gewesen, um ihre Entwicklung zu zeigen.... eine unglaubliche Chance, die leider vertan wurde …


8/10  bzw. 4/5 Sterne

★★★★★★★★☆☆

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