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Andraja Meda

  • Andraja Meda

[Rezension] Gemina - the Illuminae files_02


Erscheinungsdatum: 18.10.2016

Autor: Amie Kaufman, Jay Kristoff

Seitenzahl: 672 Seiten

ISBN: 978-0553499155

Erhältlich: hier

Klappentext: Moving to a space station at the edge of the galaxy was always going to be the death of Hanna’s social life. Nobody said it might actually get her killed.

     The sci-fi saga that began with the breakout bestseller Illuminae continues on board the Jump Station Heimdall, where two new characters will confront the next wave of the BeiTech assault.      Hanna is the station captain’s pampered daughter; Nik the reluctant member of a notorious crime family. But while the pair are struggling with the realities of life aboard the galaxy's most boring space station, little do they know that Kady Grant and the Hypatia are headed right toward Heimdall, carrying news of the Kerenza invasion.

     When an elite BeiTech strike team invades the station, Hanna and Nik are thrown together to defend their home. But alien predators are picking off the station residents one by one, and a malfunction in the station's wormhole means the space-time continuum might be ripped in two before dinner. Soon Hanna and Nik aren’t just fighting for their own survival; the fate of everyone on the Hypatia—and possibly the known universe—is in their hands.

     But relax. They've totally got this. They hope.

     Once again told through a compelling dossier of emails, IMs, classified files, transcripts, and schematics, Gemina raises the stakes of the Illuminae Files, hurling readers into an enthralling new story that will leave them breathless.(Cover, Klappentext by Knopf books)



Rezension:

Die Illuminae files sind noch lang nicht zu Ende und es ist für BeiTech an der Zeit, ihre Überbleibsel unwiderruflich zu beseitigen.


Nachdem in „Illumine – The Iluminae files_01“ die Autoren Amie Kaufman und Jay Kristoff unsere Lieblinge auf der Hypatia in arge Bedrängnis gebracht haben und die Leser um viele Charaktere trauern mussten, sind dennoch viele Fragen offengeblieben, die jetzt mit „Gemina – Tie Illuminae files_02“ – zumindest teilweise - beantwortet werden.

Die Hypatia ist immer noch auf ihrem Weg zur Raumstation Heimdall, um von dort aus BeiTechs Machenschaften der galaktischen Gemeinschaft mitzuteilen, doch noch ist unklar, warum die Besatzung nicht auf den Notruf der Flotte geantwortet hat und ob die Raumstation überhaupt noch existiert.

Diese Fragen bekommt der Leser mit einem neuen Stapel Akten aus der Jumpstation beantwortet, indem er unter anderem Hannas und Nicks Kampf ums Überleben verfolgt.


Ähnlich wie im Vorgänger „Illuminae“ hat sich der Leser durch Audiomaterial, Videosequenzen, Chatverläufe, … zu lesen, um ein Gesamtbild zu erhalten. Doch wer denkt, es geht genau so weiter wie bisher, der liegt falsch! Obwohl es Gemeinsamkeiten mit Band 1 gibt, muss man sich erst an die neue Umgebung, die Vielzahl der Charaktere und den neuen Plot samt neuer Bedrohung gewöhnen. Sobald dies jedoch gelungen ist, ist man ganz in seinem Element und das geliebte Sci-Fi Feeling mit einem interessanten und überraschenden Spannungsbogen kehrt zurück, als würde man nach Hause kommen.

Besonders das zweite Drittel wartet dabei mit überraschenden Wendungen und gewagten Theorien auf, die selbst mich, als überzeugten Science-Fiction Fan anfänglich haben zweifeln lassen. Doch die Art und Weise, wie das Autorenduo die Situation gewendet hat und zu seinen Gunsten logisch auslegte, hat mich dann doch völlig mitgerissen.

Aber genug von der Handlung – nicht, dass ich noch aus Versehen spoilere – es gibt schließlich auch noch einen weitere wichtigen Punkt für die Atmosphäre des Buches: die Charaktere.


Hanna Donnelly ist mit ihrem unfreiwilligen „Umzug“ auf die Raumstation Heimdall alles andere als glücklich, doch da ihr Vater der Captain der Jumpstation ist, bleibt ihr praktisch keine andere Option und sie muss lernen, sich mit der neuen Situation zu engagieren – eigentlich nicht so schwer, wenn man jemanden wie Jax an seiner Seite hat und zudem noch, als eine Art „Hoheit“ durch den Dienstgrat des Vaters gehandelt wird. Doch ohne Vorwarnung gerät alles aus den Fugen. Als die unterbesetzte Station zu „Terra Day“ Feier angegriffen und ein Großteil der verbleibenden Besatzung als Geisel genommen wird, beginnt für die zum Übergriff abwesende junge Frau ein Kampf und Leben und Tod. Es gibt keine Vertrauensperson, mit deren Hilfe sie sich bzw. die Crew retten könnte, sodass Hanna eine ungewöhnliche Allianz mit ihrem „Drogendealer“ Nik eingehen muss, um herauszufinden, was passiert ist.

Während dieser Zeit ist es Hannas Hauptziel ihre Lieben zu retten und sicherzugehen, dass sie überleben. Doch nach und nach trifft „ihre Hoheit“ eine Hiobsbotschaft nach der anderen und sie muss sich die Frage ach Freund oder Feind stellen. Wem kann sie wirklich vertrauen? Wer ist der Maulwurf von BeiTech? Was überwiegt; ihre Menschenkenntnis oder das Wissen aus Akten? Die Gefahren, in die sich Hanna während der Kämpfe gegen den Infiltrationstrupp begibt, haben glücklicherweise aber auch großen Einfluss auf ihren Charakter. Aus der verwöhnten Göre wird eine bodenständige und gewissenhafte Kämpfernatur, die bereit ist, für ihre Lieben zu sterben.


Natürlich könnte ich mir an dieser Stelle noch die Finger bezüglich Nik Malikov wund tippen, doch wo bliebe, dann für euch beim Lesen der Spaß? Eines ist bei Nick aber gewiss: Er und auch Hanna sind nicht einfach leicht abgewandelte Versionen von Kady und Ezra. Unser kleiner Badboy hat in „Gemina“ bedeutend mehr zu sagen, als Ezra in „Illuminae“ und er ist auch bezüglich seines Charakters das Gegenstück von Erza und Hanna. Im Verlauf der Geschichte macht jedoch auch Nik große und vor allem spannende Veränderungen durch, die man vielleicht nicht so erwartet hätte. Ähnlich verhält es sich bei den vielen, vielen alten und neuen Charakteren, die im zweiten Teil der Illuminae Akten aufeinandertreffen. Durch die neue Kulisse, in die man eintaucht, gibt es eine große Vielfalt an Neulingen, über die man mehr oder auch weniger viel erfährt. Es verhält sich ein wenig so, wie in „Illuminae“, sodass man selbst bei unbekannteren Charakteren trauern muss, weil der Stil von Kaufman und Kristoff derart einnehmend ist. (Mein voller Ernst! Ich habe sogar um den Goldfisch getrauert!) Genau dies ist es, was Gemina wieder zu einem wunderschönen Leseerlebnis macht. Das Zusammenspiel von Handlung, Charakteren und Atmosphäre sorgt hier dafür, dass die Geschehnisse der einzelnen Sequenzen beinahe videoclipartig vor dem inneren Auge ablaufen können und viele gestalterische Elemente der Fantasie überlassen sind.


Bewertung:

Anfangs hatte ich - ähnlich wie in „Illuminae“ - ein paar kleine Eingewöhnungsschwierigkeiten, da Hanna Donnelly nicht gerade auf Platz 1 der sympathischsten Charaktere gelandet ist. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, umso tiefer wird man hineingesogen und von den Vorkommnissen verschlungen.

Beeindruckend ist dabei, dass man erst jetzt langsam erkennt, wie sich die Akten nach und nach ergänzen und alle drei Bücher ein interessantes Gesamtbild ergeben werden. Keine Grundidee ist wie die andere und kein Charakter hat eine verwaschene Vorlage, sodass sich „Gemina – the Illuminae files_02“ wie ein neues Buch lesen ließen.


Ich muss von daher hoffentlich nicht erwähnen, dass „Obsidio - the Illuminae files_03“ schon vorbestellt ist.


10/10  bzw. 5/5 Sterne 

★★★★★★★★★★

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