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Andraja Meda

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[Rezension] Dark Obsession - Want Me

Aktualisiert: 23. Dez 2018


Erscheinungsdatum: 11.09.2018


Autor: Cynthia Eden


Seitenzahl: 227 Seiten


ISBN: 978-3-7325-5539-0


Erhältlich: hier


Klappentext: Sie liebt das Risiko ... Sophie hat eine Schwäche für gefährliche Männer – mit Ecken und Kanten, die sich auf ein riskantes Spiel einlassen. Doch diesmal scheint sie an den Falschen geraten zu sein: Ein Stalker ist hinter ihr her und kennt ihre dunkelsten Geheimnisse. In ihrer Verzweiflung wendet sich Sophie an den ehemaligen Soldaten Lex und engagiert ihn als Bodyguard. Sie fühlt sich zu Lex hingezogen und wähnt sich bei ihm in Sicherheit. Er geht bei ihrer Sicherheit kein Risiko ein ... Doch Lex hat seine eigenen Geheimnisse. Und je stärker seine Gefühle für Sophie werden, desto unbeirrter ist er entschlossen, sie um jeden Preis zu beschützen. Auch wenn das bedeutet, dass er sich dafür von seiner härtesten Seite zeigen muss ... (Cover, Klappentext by be ebooks)



Rezension:

Verfolgt, gejagt, geliebt …

Cynathia Edens neuer Roman „Dark Obsession – Want me“ ist der zweite Teil der gleichnamigen „Dark Obsession“ Reihe. Da die Romane ineinander abgeschlossen und lediglich durch die Protagonistenpaare miteinander verbunden sind, kann man diese Story einzeln lesen, was ich ebenfalls getan habe.

„Dark Obession – Want me“ baut sich um die Figur der Sophie Sarantos herum auf. Die junge Anwältin hat durch vergangene Fälle und ihre Verbindungen zu manch fragwürdigen Personen viel Potenzial, eine emotionsgeladene, gefährliche und unvorhersehbare Handlung heraufzubeschwören. Anfänglich scheint diese Idee sogar zu funktionieren. Die Protagonistin wird von einem Stalker heimgesucht, der nicht davor zurückschreckt, in ihr Haus einzudringen und potenzielle Feinde zu töten. Doch so gut die Handlung beginnt, so schnell wird klar, dass sich Spannungsbogen und Handlung nur schwerlich entwickeln. Durch schnelle, unglaubwürdige oder einfach nur klischeehafte „Wendungen/Entwicklungen“ fällt es schwer, die Geschichte ernst zu nehmen wirklich in der Handlung abzutauchen. Alles ist sehr vorhersehbar konstruiert und wirkt damit schnell langweilig und einfallslos. Ähnliches gilt für die Charaktere.


Obwohl Sophie anfänglich sehr interessant und vielversprechend in ihrer Rolle als Anwältin und Opfer wirkt, wird dieses Potenzial mit jedem überstürzten und klischeehaften Handeln geschmälert. Innerhalb weniger Seiten scheint es, als würde sie all ihre Prinzipien über Bord werfen; mit ihrem Bodyguard ins Bett fallen, One-Night-Stand Regeln brechen, Ex-Lover abservieren und Eifersuchtsdramen generieren. Diese Zusammensetzung wirkt platt und arg konstruiert, sodass man nach wenigen Kapiteln den Eindruck vermittelt bekommt, die Figur der Sophie würde sich immer weiter zurück entwickeln.

Ähnliches gilt leider auch für Lex, der zum einen zwar als Ex-Soldat sehr tough wirkt, aber andererseits auch mit vielen Klischees im Bezug auf den „Super-Lover“ und Liebe auf den ersten Blick um sich wirft. Es fällt mir sehr schwer, etwas über die Charaktere und ihren Werdegang zu schreiben, da die gegebenen Informationen sehr spärlich sind und letztendlich ein Klischee das Nächste trifft. Die Figuren und ihre Beziehungen wirken platt und eindimensional, sodass nicht einmal die Nebencharaktere Abwechslung bringen.

Denn auch diese sind sehr spärlich vertreten und man erkennt innerhalb des ersten Viertels der Geschichte, dass jeder Charakter aus einem bestimmten Grund erschaffen wurde. Um einige Beispiele zu nennen: Man hat zum einen den Unscheinbaren, der im Endeffekt der Mörder ist; den Offensichtlichen, der die Ablenkung ist; die Kollegen, die für Spannung zwischen dem Paar sorgen sollen und den Bösewicht, der zum Opfer wird. Vielleicht fällt es so besser zu verstehen, was ich meine. Jede Figur hat eine 'wichtige' Rolle für die Handlung. Und man muss sich nur fragen „Warum existiert eigentlich Person xyz?“, um zu erkennen, dass diese Figur am Ende völlig unlogisch als Täter dargestellt wird. Der Sinn dieses Trauerspiels? Es soll offenbar überraschend wirken, doch in Wahrheit ist es einfach nur uninteressant, vorhersehbar und und jeglicher Art unlogisch.

Bewertung:

Ich habe bereits Bücher von Cynthia Eden gelesen. Besonders „Bound“ hat mich dabei sprachlos und begeistert zugleich zurückgelassen. Doch was auch immer „Dark Obsession – Want Me“ sein sollte, es hat mich einfach nur enttäuscht und gelangweilt zurückgelassen. Es ist beinahe, als hätte man die Autorin ausgewechselt. Die einzigen Pluspunkte, die ich für diese Geschichte vergeben kann, sind für eine interessante Idee, die letztendlich jeglichen Charme für mich verloren hat.

3/10 bzw. 1,5/5 Sterne

★★★☆☆☆☆☆☆☆

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