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Andraja Meda

  • Andraja Meda

[Rezension] Dark is the Night - Regret


Erscheinungsdatum: 14.02.2019


Autor: Louisa Beele


Seitenzahl: 296 Seiten


ISBN: 978-3748125877


Erhältlich: hier


Klappentext:

Hunter Vor einem Jahr war ich kurz davor, einen Waffenhändlerring hochzunehmen. Doch im letzten Moment flog meine Tarnung auf und ich kam nur knapp mit dem Leben davon. Jetzt habe ich endlich die Möglichkeit, zu Ende zu bringen, was ich damals begann. Aber mein Chef hat etwas gegen meine Arbeitsmethoden, sagt, ich sei unberechenbar und unzuverlässig. Lächerlich! Nun will er mir Verstärkung zur Seite stellen. Ausgerechnet diese Frau – das kann doch nur ein Witz sein!

Tara Ich bin eine gute Agentin, sehr gut sogar, und habe, um dorthin zu kommen, wo ich nun bin, einige schmerzhafte Entscheidungen getroffen. Jetzt will ich diesen Waffenhändler-Fall übernehmen – aus ganz persönlichen Gründen. Ich werde alles tun, um Tom da rauszuholen. Nur soll ich mit diesem unprofessionellen Kerl zusammenarbeiten, der es mir mit Sicherheit nicht einfach machen wird – das kann doch wohl nicht wahr sein! (Cover, Klappentext by Louisa Beele)


Rezension:

Kann sie ihm vertrauen oder ist das Misstrauen doch zu groß?

Mit ihrem Roman „Dark is the Night – Regret“ erscheint der zweite Teil von Louisa Beeles „Dark is the Night“ Reihe, die im gleichen Universum wie Beeles „Touch of Darkness“ Bücher spielt und sich mit den Geschichten der 'Goodboys' (CIA Agenten) befasst. Einen der neuen Protagonisten – Hunter – hat man bereits in Band eins kennenlernen dürfen. Bereits damals war klar, dass seine Art nach einer toughen Protagonistin verlangt, die dem etwas zu selbstbewussten Agenten die Stirn bietet … und genau das bekommt Hunter nun auch mit Tara! Ich glaube, damit wird sehr schnell sehr deutlich, dass die Geschichte nur so vor unterhaltsamen Frotzeleien und kleinen Machtkämpfen zwischen den beiden Hauptfiguren strotzt und damit von der ersten Seite an den Leser auf humorvolle Art und Weise unterhält. Aber auch für die gehörige Portion Spannung ist gesorgt, da die CIA kurz davor ist, ein einflussreiches Drogenkartell hochzunehmen. Die daraus resultierenden Undercovereinsätze, Gefahren und Konflikte halten den Spannungsbogen auf einem hohen Niveau und sorgen für viel Abwechslung unerwartete Wendungen, die einem den Atem stocken lassen.

Als sich Tara Scott nach Miami versetzen lässt, hat sie ihre Ziele ganz klar vor Augen … doch was oder besser gesagt, wen sie dabei nicht bedacht hat, ist ihr neuer Kollege Logan Hunter, der alles andere als erpicht auf ihre Zusammenarbeit ist und sie das auch spüren lässt. Aber Tara wäre nicht Tara, wenn sie sich davon aus der Ruhe bringen lassen würde. Ihren persönlichen Plan vor Augen, versucht sich die Agentin mit Hunter zu engagieren und möglichst unauffällig ihr Ziel – Tom Morris – zu finden. Doch je weiter die Ermittlungen voranschreiten, umso gefährlicher wird Taras Alleingang und umso misstrauischer wird Hunter, sodass es bald zum Konflikt zwischen den beiden Agenten kommt und Tara um ihre Geheimnisse, Pläne und letztendlich auch um ihren Freund Tom Morris bangen muss. Die Konstellation aus Taras Beschützerinstinkt und ihrer neuen Freundschaft zu Logan Hunter steht sehr bald im Konflikt mit sich selbst, da sie nicht weiß, wem sie vertrauen kann und wie sie diese beiden Komponenten vereinen soll, ohne ihre Pläne in Gefahr zu bringen. Dieser ständige Druck, der auf der jungen Frau lastet, zwingt Tara jedoch zu einer Entscheidung; zwingt sie Hilfe anzunehmen und alles zu riskieren.

Logan Hunter kann sich bei Weitem Besseres vorstellen, als mit einem Partner zusammenarbeiten zu müssen. Trauen sie ihm denn nicht mehr zu, diesen Job allein erledigen zu können? Und dann ausgerechnet auch noch eine Agentin, die ihm Paroli bietet und nicht auf den Mund gefallen ist … Doch so sehr ihn besonders Letzteres ärgert, kann Logan nicht leugnen, dass Tara sein Interesse weckt. Aber irgendetwas ist seltsam an ihr. Sie ist für seinen Geschmack etwas zu verschlossen, was Logan letztendlich nur noch neugieriger macht. Als Hunter jedoch ohne Vorwarnung von Taras Geheimnissen erfährt, verschlägt es ihm die Sprache und leise Zweifel, dass Tara sich falsch entscheiden könnte, werden immer lauter. Es beginnt eine Zeil, in der das Vertrauen des Agenten auf eine harte Probe gestellt wird.

Es ist wahrscheinlich kein Louisa Beele Roman, wenn man nicht irgendwie auf einen alten Bekannten in der Reihe der Nebencharaktere trifft … dieses Mal sind es John und Chloe, die man bereits aus „Dark is the Night – Remember“ kennt sowie die namenlose Erwähnung eines gewissen 'Verbrechers', den man beinahe als Stammgast in Beeles „Touch of Darkness“ und „Dark is the Night“ Romanen finden kann. Diese immer wiederkehrenden und altbekannten Figuren sorgen für einen gewissen Nostalgiefaktor und verknüpfen zugleich die einzelnen Romane auf subtile Art und Weise miteinander. Doch im Großen und Ganzen ist die Riege der bedeutsamen Nebencharaktere recht klein gehalten, sodass man sich ganz auf Tara und Hunter konzentrieren kann, aber die Romanwelt dennoch eine eigene Dynamik lebt, die Neugierde auf mehr weckt. Besonders Johns und Logans Vorgesetzter Coburn, den man nun zum ersten Mal richtig kennenlernen durfte, hat dabei bei mir persönlich sehr großes Interesse geweckt!

Bewertung:

Nach dem rasanten Abenteuer von John und Chloe findet man sich mit Hunter und Tara in „Dark is the Night – Regret“ nun im Agentenalltag der CIA wieder. Damit schlägt der Roman einen anderen – eigenen – Ton an und sorgt für viele spannende Wendungen und unterhaltsame Momente und Missverständnisse zwischen dem Protagonistenpaar, sodass ich persönlich unglaublich viel Spaß daran hatte, die Geschichte von Logan und Tara zu verfolgen.

Einen kleinen 'Minuspunkt' habe ich jedoch (überkritisch, wie ich nun einmal bin): Ich weiß nicht warum, aber ich bin über den ganzen Roman hinweg nicht wirklich mit Tara (als Einzelfigur) warm geworden. Ich kann beim besten Willen nicht sagen warum (besonders, da ich die Kombination aus Logan und Tara sehr mag).

9/10 bzw. 4,5/5 Sterne

★★★★★★★★★☆

Bei „Dark is the Night - Regret“ handelt es sich um ein von Louisa Beele bereitgestelltes Rezensions-/Vorableseexemplar. Ich bedanke mich herzlich bei der Autorin für die Bereitstellung sowie die Unterstützung meiner Arbeit und die Möglichkeit, ihr Werk bereits vorab lesen zu dürfen. Dieser Umstand hat jedoch keinerlei Auswirkung auf die hier dargelegte persönliche Meinung meinerseits.

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