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Andraja Meda

  • Andraja Meda

[Rezension] A Court of Mist and Fury


Erscheinungsdatum: 03.05.2016


Autor: Sarah J. Maas


Seitenzahl: 626 Seiten


ISBN: 9781408857885


Erhältlich: hier


Klappentext:

Feyre survived Amarantha's clutches to return to the Spring Court – but at a steep cost. Though she now has the powers of the High Fae, her heart remains human, and it can't forget the terrible deeds she performed to save Tamlin's people.

Nor has Feyre forgotten her bargain with Rhysand, High Lord of the feared Night Court. As Feyre navigates its dark web of politics, passion, and dazzling power, a greater evil looms – and she might be key to stopping it. But only if she can harness her harrowing gifts, heal her fractured soul, and decide how she wishes to shape her future – and the future of a world cleaved in two. (Cover, Klappentext by Bloomsbury)



Rezension:

Obwohl die Geisel Prythans vernichtet scheint, lauert in der Dunkelheit ein Feind, der seine Klauen in die Gebiete der Fearies und Menschen treibt.


Mit „A Court of Mist and Fury“ schafft die Bestsellerautorin Sarah J. Maas die Fortsetzung zum beliebten ersten Band der Reihe „A Court of Thorns and Roses“. Und obwohl man sich ab der ersten Seite in der magischen Welt hinter der Mauer wieder findet, merkt man gleich, dass ab jetzt ein anderer Wind weht. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen immer weiter und auch die Protagonistin muss erkennen, dass Amarantha ihre Spuren in den Geistern der Menschen hinterlassen hat. Durch diese neue und beängstigende Atmosphäre, die sich über den Kontinent legt, baut sich ein gewaltiger Spannungsbogen mit entsprechenden „Badass“-Feeling auf. Besonders die neuen Orte und Menschen schaffen es den Leser zu faszinieren und zu berühren, sodass man jedes Leid am eigenen Leib zu erfahren scheint.


Feyre ist zusammen mit Tamlin zurück im Spring Court, wo sie endlich in Frieden ihr Leben leben kann. Doch die Schatten der vergangenen Ereignisse hängen tief, sodass dem Paar die einst so innige Verbindung abhandenkommt und Angst überwiegt. Doch auch Feyres Handel mit Rhysand ist nicht vergessen, als dieser nach langer Zeit des Wartens im Spring Court erscheint und Tamlins Verlobte für eine Woche mit sich nimmt, bricht dessen Beschützerinstinkt seine Bahnen. Während der High Lord des Spring Court mit allen Mitteln gegen das Night Court vorgehen will, muss seine Verlobte Feyre jedoch erkennen, dass Rhys die größten Opfer gebracht hat und nicht alles Gold ist, was glänzt. Die im Night Court neu gewonnene Freiheit zeigt ihr auf, wie sie von Tamlin gefangen gehalten wird. Die Situation spitzt sich immer weiter zu, und ein Krieg zwischen Spring Court und Night Court scheint unausweichlich.


Obwohl es in „A Court of Thorns and Roses“ noch nicht derart deutlich zu erkennen war, ist ein Teil von Feyre unter dem Berg gestorben, weshalb sie es kaum noch mit Tamlin aushält und dessen „Kleinhalten“ ihrer Fähigkeiten sie quält. Sie fühlt sich allein, fremd und verlassen in dieser fremden Welt, deren Teil sie jetzt ist. Doch die Night Court Aufenthalte fangen Feyre auf. Eine neue, rebellischere Seite von ihr erwacht.


Endlich ist es so weit! Der Leser lernt den dunklen High Lord des Night Court -Rhysand- näher kennen. Er trägt einen sanften und beschützenden Charakter hinter seinen illyrischen Schwingen, den man nicht erwartet hätte. Doch mit diesem Charakter kommen auch viele Nebencharaktere hinzu, die den Mangel eben dieser im ersten Band, wunderbar ausgleichen. Besonders Rhys „Inner Circle“ strotzt nur so vor vielseitigen und tiefgründigen Charakteren, die allesamt ihren eigenen Roman verdienen. Die Lieblinge aus dem Spring Court treten hingegen lange Zeit in den Hintergrund und verschwinden währenddessen teilweise ganz aus dem Gedächtnis der Leser.


Bewertung:

Während ich bei dem Vorgänger „A Court of Thorns and Roses“ noch meine Probleme mit mir persönlich sehr unsympathischen Charakteren hatte, so muss ich sagen, dass dieses Manko in „A Court of Mist a Fury“ beseitigt wurde. Durch die neue Fokussierung auf Rhysand und das Night Court erwacht die Romanwelt und Feyre zu neuen Leben und man fühlt sich endlich in der Handlung gefangen. Sowohl die Spannung zwischen den beiden Protagonisten, als auch die Ereignisse in Prythan nehmen nun rasant Fahrt auf, sodass dem Leser nichts Anderes übrig bleibt, als gespannt mit zu fiebern und zu bangen. Mein ganz persönliches Highlight sind jedoch die wunderschönen Quotes von Rhys und Feyre, die man nicht übersehen, geschweige denn ignorieren kann.


Sarah J. Maas „A Court of Mist and Fury“ ist für mich ganz klar ein kleines Meisterwerk, dass man lesen muss, selbst wenn der erste Band der Reihe für den Leser vielleicht nicht sehr überzeugend war.


10/10  bzw. 5/5 Sterne

★★★★★★★★★★


PS Da es sich bei "A Court of Mist and Fury" um einen englischsprachigen Roman handelt, gehe ich -als Fremdsprachler- weniger auf den Stil ein und reiße auch die Charaktere weniger ausführlich an.

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